Politik

Baerbock will Kinder und Jugendliche zur Priorität machen

Von dpa
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.
Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. Christophe Gateau/dpa

Berlin - Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat Schülerinnen und Schülern in Berlin gesagt, sie zur größten Priorität zu machen. „Die Frage ist, wo setzt Politik ihren absoluten Fokus? Im Bezirk, hier in Berlin und auf Bundesebene?“, sagte die Grünen-Politikerin bei einer Wahlkampfveranstaltung am Dienstagabend in Berlin-Pankow. „Wollen wir Kindern und Jugendlichen absolute Priorität, nicht nur in der Pandemie, sondern auch danach einräumen? Wollen wir das jetzt endlich angehen? Wir sind bereit.“

Zuvor hatten Schülerinnen und Schüler Baerbock gefragt, wie sie in Schule für mehr Demokratie und soziale Unterstützung sorgen will. Neben mehr Schulsozialarbeit sprach die Grünen-Politikerin dabei auch das Thema Wahlrecht an. „Auch das wollen wir ändern, das Wahlalter auf 16 absenken“, sagte Baerbock. „Viele machen mit 16 oder 17 eine Ausbildung, zahlen Steuern und sollen aber nicht wählen können? Das ist wirklich mehr als antiquiert.“

Auch die Schauspielerin Nora Tschirner sprach auf der Bühne mit Baerbock und der Spitzenkandidatin der Grünen in Berlin, Bettina Jarasch, über Bildung. „Schule darf nie Ort sein, wo die Freude am Lernen verloren geht“, sagte Tschirner.