CDU: Terroristen in Rigaer Straße

Von dpa
Polizisten stehen gegenüber von Unterstützern der Bewohner des Hauses in der „Rigaer 94“.
Polizisten stehen gegenüber von Unterstützern der Bewohner des Hauses in der „Rigaer 94“. Annette Riedl/dpa/Archivbild

Berlin - Nach der Gewalt in der Rigaer Straße erhebt die Berliner CDU Vorwürfe gegen die Täter sowie das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Vor dem von Linksradikalen verbarrikadierten Haus „Rigaer 94“ hatten nach Polizeiangaben 200 vermummte Gewalttäter die Polizei mit einem Steinhagel angegriffen. „Diese Typen greifen Polizisten und Feuerwehrleute an, trachten ihnen nach dem Leben“, sagte CDU-Chef Kai Wegner bei einem Landesparteitag am Samstag. „Das sind keine Aktivisten, das sind Terroristen.“

Er kritisierte auch das Vorgehen des Bezirksstadtrats Florian Schmidt. „Schmidt hält seine Hand über die Steinewerfer. Er ist der Schutzpatron linksextremer Gewalt in der Rigaer Straße.“ Der Grünen-Politiker müsse zurücktreten.