Corona deutschlandweit

Die 7-Tage-Inzidenz sinkt stetig: Wie sieht die Lage in den Bundesländern aus?

Die Corona-Lage in Deutschland entspannt sich. Am Freitag, den 11. Juni, wurden vom Robert-Koch-Institut 2440 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 725 weniger als vergangene Woche. Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz: Sie verharrt mittlerweile bei der 20er-Marke. Innerhalb der Bundesländer ist sie teilweise noch niedriger.

Von Alexander Wermter 11.06.2021 • Aktualisiert: 11.06.2021, 13:38
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt in allen Bundesländern stetig - und damit auch die 7-Tage-Inzidenz.
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt in allen Bundesländern stetig - und damit auch die 7-Tage-Inzidenz. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symblbild

Deutschland - Woche für Woche bessert sich die Corona-Lage in Deutschland. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist unter die 20er-Marke gefallen, die Neuinfektionen sinken und die Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen, sind im Vergleich zu denen vergangener Monate verhältnismäßig niedrig.

Inzidenz in Sachsen-Anhalt unter 10er-Marke gesunken

Am Freitag sank die Inzidenz in Sachsen-Anhalt unter 10 und liegt bei 9,9. Am 26. Mai fiel die Zahl der gemeldeten Infektionen pro 100.000 Personen unter 50 und lag damit erstmals im laufenden Jahr unter diesem Wert. In den vergangenen Tagen ging dann alles schnell: Am 6. Juni sank die Inzidenz in Sachsen-Anhalt auf unter 20 (18,7) - nun wurde auch die 10er Marke geknackt.

Erfreuliche Nachrichten also für die Bürger im Land. Doch auch andere Bundesländer können zuversichtlich in die Zukunft blicken. Denn die Inzidenzen-Spanne liegt im Ländervergleich zwischen sechs und knapp 25.

Den niedrigsten Wert verbucht Mecklenburg-Vorpommern für sich. Hier liegt die Inzidenz bei sechs und war zwischenzeitlich sogar schon mal bei 5,3. Auch die Nachbarn des norddeutschen Bundeslandes vermelden einstellige Werte: In Brandenburg liegt die Inzidenz bei 7,8 - in Schleswig-Holstein bei 9,4.

20er-Inzidenz in weniger als der Hälfte aller Länder

Über der 20er-Marke liegen am Freitag weniger als die Hälfte aller Bundesländer. Mit 25,2 ist die Inzidenz in Baden-Württemberg bundesweit am höchsten. Es folgen die Südländer Bayern (22,1) und Hessen (21,5). Rheinland-Pfalz verbucht exakt 20 - Thüringen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland liegen nur knapp darüber. 

Da in allen Bundesländern die Inzidenzen stetig sinken, gab es in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Öffnungen. Kulturveranstaltungen und Sportaktivitäten im Freien wurden wieder erlaubt. Auch die von der Corona-Pandemie schwer gebeutelte Gastronomie hat flächendenkend wieder geöffnet. Mit Impf- oder Testnachweis ist sogar der Besuch in geschlossenen Gaststätten und Bars wieder möglich.