Elternvertreter: Große Hoffnung auf das neue Schuljahr

Von dpa
Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen.
Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen. Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Berlin - Berlins Elternvertreter setzen große Hoffnungen auf den Start des neuen Schuljahrs im August. Dass die Bildungsverwaltung für die Zeit nach den Ferien Regelbetrieb mit Präsenzpflicht angekündigt habe, sei ein wichtiges Zeichen, sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses, Norman Heise, der Deutschen Presse-Agentur. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge müssen dann wieder zum Unterricht in der Schule sein. „Wichtig ist das vor allem für diejenigen, die in der Pandemie als verloren gegangen gelten, die wirklich nicht mehr erreichbar gewesen sind, die nicht an Videokonferenzen teilgenommen haben, nicht ans Telefon gegangen sind“, sagte Heise.

In manchen Fällen wisse man nicht immer, was mit ihnen passiert sei. „Man kann nur das Beste hoffen, dass es ihnen gut geht und dass sie im nächsten Schuljahr wieder da sind“, sagte der Elternvertreter. Und dass sie durch die geplanten Förderangebote gut unterstützt würden. In Berlin haben am Donnerstag die Sommerferien begonnen.

Aus Heises Sicht gab es im vergangenen Schuljahr viele Hochs und viele Tiefs: „Natürlich gab es Schulen, die erkannt haben, dass die Pandemie längst nicht zu Ende ist und die im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles getan haben, um den Unterricht auf vernünftige Füße zu stellen“, so der Landeselternsprecher. „Negativ sind die gegenteiligen Beispiele, Schulen oder Lehrkräfte, die sich nicht auf den Weg gemacht haben und zum großen Unfrieden in der Elternschaft beigetragen haben.“