Fan-Rückkehr: Werder lässt nur 14.000 Zuschauer zu

Von dpa
Ein Fußballspieler ist am Ball.
Ein Fußballspieler ist am Ball. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Bremen - Die Rückkehr von 14.000 Zuschauern beim ersten Saison-Heimspiel gegen Hannover 96 stellt den Fußball-Zweitligisten Werder Bremen während der Corona-Krise vor eine große organisatorische Herausforderung. „Alle Zuschauer müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind“, sagte Werders Sicherheitsbeauftragte Kirsten König am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Wohninvest Weserstadion.

Diesen Nachweis müssen die Eintrittskarten-Besitzer bei ausgewählten Testzentren oder Prüfstationen in der Stadt erbringen, wo sie dann ein fälschungssicheres Armband für den Einlass ins Stadion erhalten. Um lange Fan-Schlangen zu vermeiden, wird es an der Arena selbst keine Testmöglichkeiten geben.

Der Bremer Senat hatte dem Club in der vergangenen Woche sogar die Erlaubnis für den Einlass von bis zu 25.000 Fans gegeben. So viele Zuschauer könnte Werder aber nicht im Wohninvest Weserstadion unterbringen, ohne gegen das eigene Sicherheits- und Hygienekonzept zu verstoßen. Stehplätze und Gästefans sind nicht zugelassen. „Bei einer Sitzplatzpflicht ist der Mindestabstand im Stadion auf einen Meter reduziert worden. So können wir dort 14.000 Zuschauer unterbringen“, sagte Werders Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald.

Eine bundeseinheitliche Regelung für die Rückkehr von Zuschauern sieht vor, dass bei niedrigen Inzidenzwerten während der Corona-Pandemie maximal 50 Prozent einer Stadion-Kapazität genutzt, aber höchstens 25.000 Zuschauer pro Stadion zugelassen werden dürfen. „Unser Ziel ist es, möglichst schnell die maximale Kapazität zu erreichen - wenn die pandemische Lage das dann zulässt“, sagte Hess-Grunewald. Zunächst wollen die Bremer aber noch Erfahrungen bei der Fan-Rückkehr sammeln. Sollte der Inzidenzwert wieder auf über 35 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen steigen, wären nur noch 5000 Zuschauer erlaubt.