Feld und Wald brennen: Starker Wind erschwert das Löschen

Von dpa
Ein Schrank mit Jacken und Helmen einer Freiwilligen Feuerwehr.
Ein Schrank mit Jacken und Helmen einer Freiwilligen Feuerwehr. Bernd Wüstneck/zb/dpa/Symbolbild

Dewichow - Bei Mellenthin auf Usedom ist am Donnerstag ein Brand von einem Feld auf einen Wald übergesprungen. Die Feuerwehr versuche, das Feuer einzudämmen, aber starker Wind erschwere dies, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Abend. Zunächst habe es gegen 17.00 Uhr auf einem Stoppelfeld gebrannt, auf einer Fläche von zehn Hektar. Dann hätten die Flammen auf andere Feldteile und den Wald übergegriffen.

Der „Nordkurier“ berichtete mit Verweis auf einen Kreissprecher, dass sämtliche Feuerwehren der Insel alarmiert worden seien. Die „Ostsee-Zeitung“ meldete, das Feuer sei vermutlich durch eine Strohballenpresse ausgebrochen. Anwohner seien gebeten worden, Fenster und Türen zu schließen.

Erst am Mittwoch war auf Usedom ein Mähdrescher bei der Ernte abgebrannt. Dieses Feuer griff auf das Feld mit Winterweizen über, circa drei Hektar brannten. Der bei diesem Feuer entstandene Sachschaden beläuft sich der Polizei zufolge auf rund 305.000 Euro. Seit Beginn der Getreide- und Rapsernte in Mecklenburg-Vorpommern sind damit nach Angaben der Polizei bereits Schäden von fast drei Millionen Euro bei einer Reihe von Mähdrescher- und Feldbränden entstanden.