Für Corona-Impfungen von Schulkindern 200.000 Dosen nötig

Von dpa
Eine Person wird geimpft.
Eine Person wird geimpft. Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

Erfurt - Für die Corona-Impfungen von Kindern und Jugendlichen benötigt Thüringen nach Angaben der Landesregierung bis zu 200.000 zusätzliche Impfstoff-Dosen. Damit könnten die rund 100.000 in Thüringen lebenden 12- bis 18-Jährigen geimpft werden, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Mittwoch in Erfurt. Ziel sei, allen Kindern und Jugendlichen dieser Altersgruppe vor Beginn des neuen Schuljahres ein Angebot für die Erst- und möglichst auch für die Zweitimpfung zu machen. Abhängig sei dies von der entsprechenden Verfügbarkeit eines für Heranwachsende geeigneten Impfstoffs.

Mit Biontech/Pfizer hat der erste Hersteller eine EU-Zulassung für 12- bis 15-Jährige beantragt. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will voraussichtlich an diesem Freitag ihre Entscheidung dazu bekanntgeben. In Erfurt berieten Werner, Ministerpräsident Bodo Ramelow und Bildungsminister Helmut Holter (alle Linke) am Mittwoch mit Vertretern von Lehrer- und Elternverbänden, Ärzten und Kommunen die anstehenden Corona-Impfungen von Heranwachsenden.