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In der HafenCity entsteht das höchste Holzhaus Deutschlands

Von dpa
Blick auf einen Teil der Baustelle bei der symbolischen Grundsteinlegung.
Blick auf einen Teil der Baustelle bei der symbolischen Grundsteinlegung. Christian Charisius/dpa

Hamburg - In der Hamburger Hafencity ist am Montag der Grundstein für das nach Angaben der Stadt künftig höchste Holzhaus Deutschlands gelegt worden. Das 18-geschossige und 65 Meter hohe Gebäude soll 2023 fertiggestellt werden - bis auf den Sockel und die unteren Geschosse komplett aus Holz. An der Grundsteinlegung im Elbbrücken-Quartier nahm auch Bürgermeister Peter Tschentscher teil.

„Die Hafencity erfüllt höchste Ansprüche an eine zukunftsfähige Stadtentwicklung - mit attraktiven Wohnungen, modernen Arbeitsplätzen und emissionsarmer Mobilität“, sagte der SPD-Politiker. Das „Roots“ sei eines der modernsten und nachhaltigsten Wohn- und Bürogebäude Deutschlands. „Als zukünftige Zentrale der Deutschen Wildtier Stiftung steht das "Roots" für besondere Naturverbundenheit“, sagte Tschentscher. Hamburg zeige damit, „wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz in der Stadtentwicklung konkret umgesetzt werden können“.

Der Chef des Immobilienentwicklers Garbe, Fabian von Köppen, sprach von einem „Meilenstein auf dem Weg unserer zukunftsweisenden Mission einer klimaneutralen Nachverdichtung unserer Städte“.

Die insgesamt 181 geplanten Wohneinheiten sind bereits zu 80 Prozent vergeben, wie eine Unternehmenssprecherin mitteilte. 128 seien Eigentumswohnungen, die übrigen öffentlich gefördert. Insgesamt gehe es um 20.600 Quadratmeter. Das Investitionsvolumen beträgt den Angaben zufolge 140 Millionen Euro.