Industrie- und Handelskammern fordern „Reform-Jahrzehnt“

Von dpa
Das Logo der Industrie und Handelskammer.
Das Logo der Industrie und Handelskammer. Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Dresden - Wenige Wochen vor der Bundestagswahl haben die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) umfangreiche Reformen gefordert. Ziel des neu gewählten Bundestages müsse es sein, die Wirtschaft nach einer der schwersten Krisen der vergangenen Jahrzehnte wieder auf einen Wachstumspfad zu führen, teilten die drei Kammern am Montag mit. Mit Blick auf die neue Legislaturperiode fordern sie unter anderem, Steuern und Abgaben zu reduzieren, die Verwaltung zu digitalisieren, weniger Bürokratie und eine technologieoffene Innovationsförderung sowie bezahlbare Energieversorgung.

„Was es braucht, ist ein Reform-Jahrzehnt, das Deutschland mit Blick auf die immer stärker spürbaren demografischen Herausforderungen, die Transformationsprozesse in Industrie und Energiewirtschaft, den Aufbau digitaler Infrastrukturen, die ambitionierten Klimaschutzziele der EU und den globalen Wettlauf um Technologieführerschaften zukunftsfest macht“, so der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen Industrie- und Handelskammern, Andreas Sperl. Dafür haben die Kammern sieben Kernforderungen aufgestellt, die vor allem auf der Befragung von rund 1800 Unternehmen aus Industrie, Baugewerbe, Handel und Dienstleistern sowie verschiedenen Fachausschüssen basieren.