Inzidenz in Niedersachsen steigt: Rückgang in Bremen

Von dpa
Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt.
Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt. Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Hannover - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist wieder deutlich von 11,3 auf 12,7 gestiegen. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich nach Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch innerhalb einer Woche neu mit dem Coronavirus an. 232 Neuinfektionen wurden landesweit gemeldet, Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden aber nicht registriert.

Den höchsten Inzidenzwert gibt es weiterhin in der Grafschaft Bentheim an der niederländischen Grenze mit 29,9. Dahinter folgt die Region Hannover mit einem Wert von 27,3. Am niedrigsten waren die Werte in den Landkreisen Leer (2,3), Goslar (2,2) und Friesland (1,0).

Im Bundesland Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz indes wieder leicht von 14,1 am Dienstag auf 13,9 am Mittwoch. Es wurden 23 Neuinfektionen und drei weiterere Todesfälle registriert. Im Stadtgebiet lag die Inzidenz bei 15,0, in Bremerhaven bei 8,8.

Angesichts der steigenden Sieben-Tage-Inzidenz soll in Niedersachsen vorerst am Corona-Stufenplan mit Inzidenzschwellen für Beschränkungen festgehalten werden, hatte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag in Hannover gesagt. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 oder 50 müsse örtlich mit einer Rücknahme von Lockerungen gerechnet werden. Land und Bund wollten möglicherweise im Laufe des Augusts die Kriterien und Grenzwerte für Beschränkungen überdenken, sagte Pörksen.