Krisenstab: Virusvariante aus Indien noch nicht ungefährlich

Von dpa
Heiger Scholz (SPD), Leiter des Krisenstabes zur Corona-Pandemie des Landes Niedersachsen.
Heiger Scholz (SPD), Leiter des Krisenstabes zur Corona-Pandemie des Landes Niedersachsen. Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

Hannover - Trotz der Entspannung der Corona-Lage ist die Gefahr der in Indien entdeckten Variante des Coronavirus aus Sicht des Krisenstabs der Landesregierung noch nicht gebannt. Wie der Chef des Krisenstabs, Heiger Scholz, am Freitag in Hannover sagte, stiegen die Infektionszahlen in Großbritannien, wo die Variante verstärkt auftritt, seit Donnerstag wieder an. Die Frage sei, ob die indische Variante die sinkende Kurve der Neuinfektionen gefährden könne. „Das scheint der Fall zu sein.“

Insofern werde auf den aktuellen Stufenplan 2.0 mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen wohl ein Stufenplan 3.0 folgen, der auch mögliche Auswirkungen der indischen Variante in den Blick nehme, sagte Scholz im Gesundheitsausschuss des Landtags.