Mann soll Falschgeld im Wert von 56 000 Euro gehandelt haben

Von dpa 30.07.2021, 15:02
Ein Polizist der Bundespolizei steht in einer Leitstelle.
Ein Polizist der Bundespolizei steht in einer Leitstelle. Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Berlin - Ein 26-Jähriger aus Berlin soll Falschgeldscheine in einem Wert von rund 56 000 Euro über den Messengerdienst Telegram zum Verkauf angeboten haben. Der Mann sei festgenommen worden und habe ein umfassendes Geständnis abgelegt, teilte die Polizei am Freitag mit. Er sei inzwischen wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Die Beamten kamen dem mutmaßlichen Händler bei Nachforschungen rund um eine Fälscherwerkstatt in Köln auf die Schliche. Von dort aus soll Falschgeld vor allem im Rheinland, in Süddeutschland und Berlin in Umlauf gebracht worden sein. Laut Polizei ist der Umlauf von Falschgeld von 20-, 50- sowie 100-Euro-Noten in Berlin seit Jahresbeginn stark gestiegen.