Museen bald offen: Kunsthalle verlängert Öffnungszeiten

Von dpa
Blick auf die Kunsthalle Rostock bei schönem Wetter.
Blick auf die Kunsthalle Rostock bei schönem Wetter. Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Stralsund/Rostock/Güstrow - Die Museen in Mecklenburg-Vorpommern kehren unterschiedlich schnell aus dem Corona-Lockdown zurück. Den frühestmöglichen Termin am 1. Juni für den Neustart nutzen unter anderem das Ozeaneum, das Nautineum und das Natureum der Stiftung Deutsches Meeresmuseum. Besucher könnten Tickets für ein bestimmtes Zeitfenster vorab buchen und müssten einen Negativ-Test vorweisen, wie bei einem Restaurantbesuch, sagte eine Sprecherin der Stiftung am Mittwoch in Stralsund. Das Meeresmuseum in der Altstadt sei baubedingt geschlossen.

Auch die Rostocker Kunsthalle öffnet vom 1. Juni an. Dadurch sei die Ausstellung von Michael Triegel „Cur Deus - Warum Gott?“ noch für eine Woche zu sehen, sagte Leiter Uwe Neumann. Bis zum 6. Juni biete die Kunsthalle teilweise verlängerte Öffnungszeiten und vermehrt Führungen an. Die Triegel-Schau sei bereits seit Anfang Dezember im Haus, habe aber nur im Frühjahr für wenige Wochen öffnen können. Nach dem 6. Juni gehe die Kunsthalle Rostock im Schaudepot in die Umbaupause für das große Sommerprojekt „Ost/Western - Kino, Kult und Klassenfeind“, begleitet von den „Digedags in Amerika“.

Das Müritzeum in Waren will am 4. Juni starten, wenn Touristen von außerhalb des Bundeslandes wieder in Mecklenburg-Vorpommern Urlaub machen dürfen, wie eine Sprecherin sagte. Die Ernst Barlach Museen Güstrow öffnen am 8. Juni wieder. Dafür können Tickets für die neue Sonderausstellung „Aus der Ferne“ ohne Buchung eines Zeitfensters wieder vor Ort erworben werden, wie es hieß. Der Nachweis eines tagesaktuellen, negativen Coronatests sei jedoch erforderlich. In „Aus der Ferne“ geht es um Kunst im Exil, unter anderem von George Grosz (1893-1959) und Charlotte Berend-Corinth (1880-1967), der Ehefrau des Malers Lovis Corinth (1858-1925).