Öffnungsperspektiven für Kultur und Bildung

Von dpa
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen.
Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen. Federico Gambarini/dpa Pool/dpa

Düsseldorf - Auch für den außerschulischen Bildungsbereich in Nordrhein-Westfalen gibt es jetzt eine Öffnungsperspektive. So ist in Kommunen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 ab kommender Woche wieder Präsenzunterricht auch in außerschulischen Einrichtungen ohne Begrenzung nach Personen und mit Corona-Testnachweis möglich, wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Mittwoch sagte.

Musikunterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten ist dann drinnen mit fünf Personen möglich. Liegt der Inzidenzwert (Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen) zwischen 50 und 35, dann ist Musikunterricht mit Gesang mit zehn Personen erlaubt.

Im Kulturbereich sind Veranstaltungen draußen bei einer Inzidenz in den jeweiligen Kreisen und kreisfreien Städten zwischen 100 und 50 mit bis zu 500 Personen erlaubt. Zu Konzerten, Theater, Oper und auch in Kinos können bis zu 250 Personen mit negativem Testergebnis zugelassen werden. Sinkt die Inzidenz unter 50, dann sind bis zu 500 Personen erlaubt.

Auch touristische Busreisen sind ab einer Inzidenz unter 100 mit Test und Kapazitätsbegrenzung wieder möglich, falls nicht ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen oder alle Masken tragen.

Voraussetzung ist jeweils, dass der Inzidenzwert in den jeweiligen Gebieten fünf Tage in Folge unter dem kritischen Wert von 100 liegt. Ab kommenden Freitag gilt die aktualisierte Corona-Schutzverordnung des Landes mit einem Stufen-Fahrplan für Öffnungen.