Schauer und Gewitter im Norden: Hagel möglich

Von dpa
Blitze entladen sich während eines Gewitters.
Blitze entladen sich während eines Gewitters. Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Hamburg/Schwerin/Kiel/Bremen/Hannover - In Norddeutschland wird es am Dienstag ungemütlich. Die Menschen müssen sich hier auf Schauer und Gewitter einstellen, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag mitteilte. Grund dafür sei ein Tiefdruckgebiet über dem Ärmelkanal. Das Sturmtief bringe am Vormittag über den Westen von Niedersachsen und Schleswig-Holstein Schauer ins Land. Zum Nachmittag werden die Schauer stärker. Mit den Gewittern können lokal Starkregen und Sturmböen zwischen 70 und 80 Stundenkilometern auftreten. „Punktuell kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in Gewitternähe auch zu Hagel und schweren Sturmböen bis zu 100 Stundenkilometern kommt“, sagte die Sprecherin des DWD am Morgen. Gegen späten Nachmittag treffen die Gewitter dann auf Mecklenburg-Vorpommern.

Die Temperaturen liegen dabei an der Nordseeküste bei maximal 20 Grad. Im nördlichen Schleswig-Holstein bewegen sich die Temperaturen zwischen 22 und 25 in der Spitze, im Süden bei 26 und 27 Grad. In Niedersachsen wird es zwischen 23 und 27 Grad warm, während die Temperaturen in Mecklenburg-Vorpommern bis auf 30 Grad steigen können.

In der Nacht zum Mittwoch ziehen die Gewitter aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen wieder ab. In Mecklenburg-Vorpommern beruhigt sich die Wetterlage hingegen erst in der Nacht zum Donnerstag. „Generell wird es im Norden morgen noch einmal schauerträchtig“, sagte die Sprecherin des DWD. Die Schauer fielen dann aber nicht mehr so stark aus wie am Dienstag.