Städte- und Gemeindebund fürchtet um Freibadsaison

Von dpa
Marco Trips, Präsident des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes.
Marco Trips, Präsident des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Hannover - Die Freibadsaison dürfte nach Einschätzung des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes angesichts der neuen Corona-Verordnung ins Wasser fallen. Die vorgesehene Testpflicht und der entsprechende Personalmehrbedarf für die Kontrollen führten dazu, „dass der Freibadbetrieb wirtschaftlich in keinster Weise mehr zu vertreten ist“, sagte Marco Trips, Präsident des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, zum Entwurf der neuen Verordnung. Die Landesregierung verkenne, dass es in der Fläche immer noch keine ausreichenden Testangebote gebe, spontane Freibadbesuche seien so ausgeschlossen.

Im vergangenen Jahr hätten die Freibäder mit Hygienekonzepten unter Beweis gestellt, „dass eine Freibadsaison auch in einer pandemischen Lage möglich ist“, betonte Trips. „Freibäder waren im Sommer 2020 keine Treiber des Infektionsgeschehens.“ Die vorgesehen Regelungen seien „praktisch nicht durchführbar“ und „absolut benutzerunfreundlich“.