Film

„Studio Bosporus“ feiert deutsch-türkische Verbindung

Von dpa 03.09.2021, 19:03 • Aktualisiert: 05.09.2021, 07:19

Berlin - Mit dem Festival „Studio Bosporus“ wird seit Freitag an den 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei erinnert und zugleich das 10-jährige Bestehen der Kulturakademie Tarabya gefeiert. Die bundeseigene Kulturakademie ist Teil der Kulturarbeit der Deutschen Botschaft in der Türkei.

Bis Ende Oktober sind nach Angaben vom Freitag 40 Veranstaltungen an 22 Orten in ganz Deutschland sowie in Istanbul vorgesehen. Im Berliner Kunstraum Kreuzberg/Bethanien werden zudem Arbeiten von mehr als 100 Künstlerinnen und Künstlern gezeigt.

„Die Kulturakademie Tarabya ist in den zehn Jahren ihres Bestehens zu einem Ort geworden, an dem Gemeinsames entsteht, in der Kunst und darüber hinaus“, sagte Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt. Daraus entstünden künstlerische Freiräume und Ankerpunkte für zivilgesellschaftlichen Austausch. Auch Sicht der Präsidentin des Goethe-Instituts, Carola Lentz, öffnen die künstlerischen Arbeiten „neue Perspektiven auf das deutsch-türkische Verhältnis und thematisieren offen auch durchaus kritische Themen beider Gesellschaften“.