Kultur

Symphonie-Orchester zieht mit Pop-Up-Konzerten durch Berlin

Pop-up-Klassik in Berlin: Mit halbstündigen Freiluftkonzerten ist das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin am Wochenende durch die Hauptstadt getourt. Zuschauer konnten mit dem Fahrrad folgen. Am Sonntag ging es auf der Spree weiter.

Von dpa 05.09.2021, 13:28 • Aktualisiert: 07.09.2021, 20:11

Berlin - Mit kostenlosen Freiluftkonzerten ist das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) am Wochenende auf den öffentlichen Plätzen der Hauptstadt und der Spree unterwegs gewesen. Unter dem Motto „Berlin braucht Musik“ traten die Musikerinnen und Musiker am Samstag zunächst vor jeweils mehreren hundert Menschen unter anderem vor dem Humboldt-Forum, auf dem Mariannenplatz, dem Gendarmenmarkt oder vor dem Roten Rathaus auf. Insgesamt zehn Plätze in Mitte, Kreuzberg und Schöneberg suchten die Musikerinnen und Musiker auf. Die Pop-Up-Konzerte waren auf jeweils eine halbe Stunde angelegt.

Werke von Beethoven, Bach, Mozart und Händel wurden gespielt, aber auch Stücke von den Beatles. Wer wollte, konnte dem Orchester als Zuschauer mit dem Fahrrad folgen. Ebenfalls am Samstag besuchte ein Doppeldeckerbus mit Kammermusikensembles des Orchesters soziale Einrichtungen in Spandau, Charlottenburg, Reinickendorf und Pankow.

Am Sonntag gingen die klassischen Konzerte dann auf dem Wasser weiter. Mehrere Ensembles des Orchesters gingen in der Rummelsburger Bucht an Bord eines Floßes. Bis in den Nachmittag hinein bespielten sie dann die Uferwege entlang der Spree und des Landwehrkanals mit klassischer Musik. Am frühen Nachmittag erreichte das Floß den Urbahnhafen.

„Es ist genau das eingetreten, was wir uns mit erhofft haben“, sagte DSO-Sprecher Benjamin Dries am Sonntag: „Viele Menschen sind auf den Brücken und am Ufer stehen geblieben und haben der Musik gelauscht.“ Das schöne Wetter habe die Musikerinnen und Musiker dabei an beiden Tagen bestens unterstützt.