Vorpommern-Rat legt Strategie-Papier vor

Von dpa 10.07.2021, 14:16
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern.
Manuela Schwesig (SPD), die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Greifswald - Der Landesteil Vorpommern soll für Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen weiter Höchstfördergebiet bleiben. Dabei sollen die Verwaltungen in der Region künftig mehr Entscheidungsbefugnisse erhalten, wohin die Mittel fließen. Dies gehört neben der besseren Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz zu den Kernforderungen im Strategiepapier des Vorpommern-Rats, den das Gremium am Samstag in Greifswald an Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) übergeben hat.

Es bleibe „wichtigste Aufgabe, die Wirtschaftskraft weiter zu stärken, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue anzusiedeln“, heißt es in dem 100-Seitigen Katalog, der Bilanz und Ausblick zugleich ist. Schwesig verwies darauf, dass die Landesregierung bereits in der zu Ende gehenden Wahlperiode einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung Vorpommerns gelegt habe. Der Vorpommern-Rat habe viele gute Ideen für die weitere Entwicklung des Landesteils bis 2030 zusammengetragen und setze dabei wichtige Schwerpunkte.