Zehn Neuinfektionen gemeldet - Inzidenz sinkt auf 23,5

Von dpa
Ein Schild weist auf die Maskenpflicht hin.
Ein Schild weist auf die Maskenpflicht hin. Stefan Sauer/dpa/Symbolbild/Archiv

Rostock - In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag zehn Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das waren 216 weniger als am Dienstag vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte (Stand: 16.07 Uhr). Vier weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land stieg damit auf 1.113.

Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag weiter auf nun 23,5 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 53. Mit 35,7 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Vorpommern-Greifswald derzeit am höchsten, liegt damit nun aber in allen sechs Landkreisen und den beiden kreisfreien Städten unter 50.

In den anderen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns liegt dieser wichtige Wert zwischen 4,5 (Landkreis Vorpommern-Rügen) und 31,8 (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte). Eine Lagus-Sprecherin sagte, dass der sehr deutliche Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz unter anderem auf Pfingsten zurückzuführen sei, da der Dienstag nicht mit der Meldung eines gewöhnlichen Dienstags gleichzusetzen sei.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten liegt bei 43.622. Als genesen gelten rund 41.200 Menschen. Die Zahl der in Kliniken behandelten Corona-Patienten beträgt derzeit 179 - das sind genau so viele wie am Vortag. 54 Corona-Patienten befanden sich auf Intensivstationen, auch diese Zahl hat sich seit Montag nicht verändert.

Nach Lagus-Angaben wurden bislang 887.329 Corona-Schutzimpfungen verabreicht. 669.819 Menschen oder rund 42 Prozent der Bevölkerung erhielten demnach eine erste Impfung, 217.510 von ihnen auch die notwendige zweite, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 13,5 Prozent. Im bundesweiten Vergleich zählt MV zu den Spitzenreitern bei den Erstimpfungen, bei den Zweitimpfungen ist das Bundesland eher auf hinteren Plätzen.