Ziel für Tennisturnier: Damen und Herren gleichzeitig

Von dpa
Blick auf den Center Court.
Blick auf den Center Court. Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

Hamburg - Die Organisatoren des Tennisturniers Hamburg European Open haben zufrieden Bilanz gezogen. Vor allen die Rückkehr des Damen-Tennis nach 19-jähriger Pause erhielt Lob. „Wir können festhalten: Der erste Aufschlag ist absolut geglückt und wir haben erlebt, welche Bereicherung die Damen-Konkurrenz für unser Turnier ist“, sagte Turnierdirektorin Sandra Reichel am Sonntag.

Zur positiven Resonanz trugen auch die Finalteilnahme von Turnierbotschafterin Andrea Petkovic (Darmstadt) und der Vorstoß des 21 Jahre alten Dortmunder Talents Jule Niemeier ins Halbfinale bei. Petkovic soll in den kommenden Jahren Turnierbotschafterin bleiben.

Bei den Herren erhoffen sich die Veranstalter deutsche Präsenz in Halbfinale und Finale. Als letzte deutsche Spieler waren Philipp Kohlschreiber und Dominik Koepfer im Achtelfinale gescheitert.

„Mit diesem Turnier haben wir das Fundament für die Zukunft gelegt und wollen die Perspektiven für die kommenden Jahre weiterentwickeln: Wir haben das klare Ziel, dass Damen und Herren bei uns parallel spielen. Das ist aus unserer Sicht die bestmögliche Werbung für den Tennissport“, sagte Reichel. Beim Comeback in Hamburg spielten die Damen eine Woche vor den Herren.