Extremsport

Fallschirmspringer stürzt in den Tod

Während den "Australian Skydiving Championships" nördlich von Perth kam es bei einem Fallschirmsprung zu einem tragischen Ende.

Von Samantha Guenther

Jurien Bay l Am vergangenen Sonntag gegen 13.30 Uhr kam es bei den virtuell ausgetragenen "Australian Skydiving Championchips" zu einem tragischen Vorfall, berichtet die australische Nachrichtenseite "7NEWS". Der unter Extremsportlern bekannte Dimitri Didenko legte einen Solo-Wingsuit-Sprung hin, der tödlich für den 30-Jährigen endete. Laut australischer Berichterstattung und Polizei habe sich sein Fallschirm nicht richtig geöffnet.

Die Veranstaltung wurde von der "Australian Parachute Federation" ausgerichtet. Aufgrund der Covid-19-Maßnahmen fand das Event an sieben verschiedenen Orten im ganzen Land statt und wurde live online übertragen. Der Wettbewerb umfasste unter anderem die Kategorien Formationsspringen und Speed ​​Skydiving. Ungefähr 20 Menschen, darunter auch Freunde, sahen, wie der von Didenko allein ausgeführte Wingsuit-Sprung schief ging, berichtet "7NEWS".

Der in Italien lebende Russe war sehr erfahren und nahm an rekordverdächtigen Fallschirmsprüngen und Wettbewerben auf der ganzen Welt teil. Über 6000 Sprünge hatte Didenko, der auch als Schauspieler aktiv war, bis dahin absolviert. "Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Mannes", sagte eine Sprecherin der Fallschirmspringerfirma.

Eine Untersuchung wird von der "Civil Aviation Safety Authority" und der "Australian Parachute Federation" durchgeführt. Der letzte tödliche Fallschirmsprung in Australien war eine Kollision in der Luft in Mission Beach im hohen Norden von Queensland vor vier Jahren, bei der drei Menschen ums Leben kamen.