Corona

Diese Geschäfte sollen öffnen dürfen

Am heutigen Mittwoch wird über die aktualisierte Beschlussvorlage debattiert. Einige Bereiche sollen wieder öffnen dürfen.

Magdeburg/Berlin l Vor den Corona-Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten (heute ab 14 Uhr) sind jetzt auch Lockerungen für Länder und Regionen im Gespräch, in denen lediglich eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. Das geht aus einem aktualisierten Beschlussentwurf für die Gespräche hervor.

Ab diesem Wert darf der Einzelhandel für sogenannte Terminshopping-Angebote öffnen. Konkret darf ein Kunde pro angefangenen 40 Quadratmetern Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung im Geschäft zugelassen werden.

Bleibt der Inzidenzwert nach diesen Öffnungsschritten weitere 14 Tage stabil unter dem Wert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wird die Öffnung der Außengastronomie gestattet. Vorgeschrieben ist dann allerdings eine vorherige Terminbuchung. Und: Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist für die Tischgäste ein tagesaktueller Selbst- oder Schnelltest erforderlich.

Auch Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos sollen dann wieder öffnen dürfen. Voraussetzung ist ebenfalls ein tagesaktueller Selbst- oder Schnelltest.

Bei den heutigen Beratungen werden heftige Debatten erwartet, ab welchem Inzidenzwert wer genau wieder öffnen darf.

Die Landesregierung wird am Donnerstag (4. März) den „Sachsen-Anhalt-Plan 2021" beschließen. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) strebt an, dass ab einem Inzidenzwert zwischen  50 und 100 weitere Öffnungsschritte möglich werden. Geplant ist etwa, dass ab dem 11. März Kosmetiksalons und Nagelstudios wieder öffnen dürfen.

Die 7-Tage-Inzidenz lag in Sachsen-Anhalt zuletzt recht stabil bei einem Wert um die 90.