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Vier Jahre russische Invasion EU-Führung gedenkt in Kiew der ukrainischen Kriegstoten

Vor vier Jahren begann die russische Vollinvasion in die Ukraine. Am Jahrestag reisen internationale Gäste zur Unterstützung des osteuropäischen Landes nach Kiew.

Von dpa Aktualisiert: 24.02.2026, 11:40
Die EU-Spitze und weitere europäische Regierungs- und Staatschefs sind am vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine zu Gedenkveranstaltungen nach Kiew gereist.
Die EU-Spitze und weitere europäische Regierungs- und Staatschefs sind am vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine zu Gedenkveranstaltungen nach Kiew gereist. Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa

Kiew - Am vierten Jahrestag des russischen Einmarsches haben EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa gemeinsam mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs in Kiew der Opfer des Krieges gedacht. Zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj stellten sie vor einer Ehrenformation Windlichter an einem provisorischen Gedenkort auf dem zentralen Unabhängigkeitsplatz in Kiew auf. Anschließend hielten sie für eine Gedenkminute inne. 

Zuvor hatte Selenskyj zusammen mit seiner Ehefrau Olena Selenska die ausländischen Gäste an der historischen Sophienkathedrale offiziell empfangen. Vertreter fast aller Konfessionen des osteuropäischen Landes beteten im Beisein der Staatsgäste für einen Sieg der Ukraine im Krieg mit Russland und für einen „gerechten Frieden“.

Selenskyj zufolge hat die Ukraine seit 2022 rund 55.000 Soldaten verloren. Beobachter gehen von weitaus höheren ukrainischen Verlustzahlen aus. Zudem sind nach UN-Angaben seitdem mehr als 15.000 Zivilisten getötet worden. Für die russische Seite gehen Schätzungen auf Grundlage russischer öffentlicher Daten von etwa 220.000 getöteten Soldaten aus. Westliche und ukrainische Quellen gehen von einem Mehrfachen dieser Zahl aus.