In der Zeit des Stillstands lässt sich gut träumen. Und wie wir wissen, ist die Utopie nur in den Zwischenphasen des Lebens und der Weltgeschichte zuhause. Journalisten und Politiker neigen besonders dazu, neue Epochen auszurufen. Wir betrachten die Ära nach Corona.

Das Ende des Wachstumswahns

In der Wochenzeitung „Die Zeit“ endet die unselige Wachstumsideologie, die unseren Planeten zerstört. Der Autor hat im Homeoffice festgestellt, dass es ja auch ohne den Großeinkauf geht. Und wenn Finanzminister Olaf Scholz weiterhin Milliarden unters Volk bringt, bleiben ja alle zufrieden. Aber wie so oft darf man diese Utopie nicht zuende denken. „Was passiert, wenn ihm die Milliarden ausgehen?“, ist eine spielverderberische Frage.

Mehr Gerechtigkeit

Die Grünen wollen, dass die Milliarden nicht nur in Wachstum, sondern auch in „Geschlechtergerechtigkeit“ fließen. Es geht immer um „Gerechtigkeit“ und „Freiheit“. Letztere ist in Gefahr, weil Angela Merkel an einem fiesem Überwachungsstaat arbeitet und wir uns gerade daran gewöhnen. Ethnologen sehen, wie sich neue Formen des Umgangs entwickeln. Die Bussi-Bussi-Ära endet und es beginnt die Kultur der gesunden Distanz unter den Menschen.

Das Ende des Großraumbüros

In der neuen Epoche ist das Ende nahe für: Das Großraumbüro, Dienstreisen, Messen und Kongresse, unbedachte Flugreisen nach Malle. Besonders kühne Utopisten glauben sogar, dass die Digitalisierung in Schulen erfolgen wird und die gesamte Altmark schnelles Internet und Handy-Empfang bekommt. Aber wir wollen auch an dieser Stelle nicht übertreiben. 

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