Eichstätt l Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder futsch! Die neuen pinkfarbenen Frauenparkplatz-Schilder in Eichstätt (Bayern) ziehen Diebe magisch an. Zwei sind bereits weg. Beide verschwanden in den närrischen Tagen.

Die Stadt hatte erst kürzlich die grellbunten Schilder montiert. Die Kommune will so deutlich machen, dass auch Männer auf den Plätzen parken dürfen – es wird nur empfohlen, die Stellplätze für Frauen frei zu halten. Hintergrund: Ein Jurastudent hatte sich diskriminiert gefühlt und die Stadt verklagt. Man einigte sich: Die bisher blauen Frauenparkplatz-Schilder wurden durch solche ersetzt, die nicht ganz so amtlich wirken.

Schilder-Klau ist auch anderswo ein Problem. In Schweden etwa, wo Touristen gern mal ein gelbes Elch-Warnschild mitgehen lassen. Ein österreichisches Dorf ist ebenfalls seit langem im Visier diebischer Souvenirjäger. Es heißt – „Fucking“. Auch in Mitteldeutschland sind Dörfer mit kuriosem Namen begehrtes Ziel von Dieben. Manch einen Partykeller zieren die Ortsschilder von „Drogen“ oder „Lederhose“ .