Hannover (ds) l Auch am Einheitsfeiertag (3. Oktober) hatte kein Tipper das glückliche Händchen - der Lottojackpot wurde wieder nicht geknackt. In der beliebtesten Lotterie "6 aus 49" liegen nun 37 Millionen Euro für den Menschen bereit, der nicht nur bei nächsten Ziehung sechs Richtige hat, sondern auch noch bei der Superzahl einen Volltreffer landet.

Immerhin: Vier Lottospieler oder Tippgemeinschaften waren am Samstag nah dran. Sie hatten sechs Zahlen richtig und konnten sich damit jeweils über genau 784.348,70 Euro freuen. Doch es hätte soviel mehr sein können.

Ein Blick in die Lotto-Historie beweist es: Den höchsten Einzelgewinn bei "6 aus 49" kassierte am 7. Oktober 2006 ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen. Sagenhafte 37,7 Millionen Euro konnte er abräumen. Den mit genau 45.382.458 Euro größten Jackpot der Geschichte der Lotterie mussten sich im Dezember 2007 allerdings drei Spieler teilen. Als "Trostpflaster" blieben für jeden Tipper knappe 15 Millionen Euro übrig.

Zwangsausschüttung, aber wann?

Doch wann wird der aktuelle Jackpot spätestens geknackt? Vielleicht schon bei der nächsten Ziehung am kommenden Mittwoch, 7. Oktober. Doch wenn es wieder nicht klappen sollte, dann greift eine neue Regelung.

"Ab dem 23. September 2020 erfolgt eine Zwangsausschüttung bei Lotto 6 aus 49 in Gewinnklasse 1 in der nächsten Ziehung nach Erreichen der Grenze von 45 Millionen Euro", heißt es dazu auf lotto.de. Zuvor hatte es die sogenannte Zwangsausschüttung immer gegeben, wenn in zwölf aufeinanderfolgenden Ziehungen der Jackpot nicht geknackt wurde. Gewann also bei der 13. Ziehung kein Spieler in der ersten Gewinnklasse, dann wurde der Jackpot der Klasse 2 zugeschlagen. So konnten sich auch Tipper mit "nur" sechs Richtigen über Millionensummen freuen.

Die Ziehungen der Lottozahlen werden immer mittwochs um 18.25 Uhr und samstags um 19:25 Uhr auf lotto.de übertragen.