Genf (KNA) l Aktuell wachsende Arbeitslosigkeit sowie die Aushöhlung von Arbeits- und Sozialstandards in vielen Ländern drängten immer mehr arme Menschen in ausbeuterische Verhältnisse, erklärte der UN-Experte für moderne Sklaverei, Tomoya Obokata, bei der 45. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates am Mittwoch in Genf. 

Manche Staaten sehen in der vorübergehenden Aussetzung von Arbeitsrechten demnach einfache und kurzfristige Maßnahmen, um der angeschlagenen Wirtschaft zu helfen. "Auf lange Sicht werden diese Länder aber einen hohen Preis dafür zahlen, dass sie Schutz und Würde der Menschen bei der Arbeit beseitigt haben", so Obokata. Gegen diese Entwicklungen müssten die Regierungen dringend aktiv werden.