Berlin l Um für seinen altmärkischen Wahlkreis möglichst viel zu erreichen, sieht sich Eckhard Gnodtke als Mitglied des Verteidigungsausschusses am richtigen Platz: „Die Bundeswehr ist einer der größten Arbeitgeber in der Altmark und im Elbe-Havel-Land und durchaus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region“, sagt der CDU-Politiker und fügt hinzu: „Nicht nur deshalb ist die Akzeptanz der Bundeswehr sehr groß. Die Menschen wissen, was für einen tollen Job unsere Soldatinnen und Soldaten auch und gerade bei Auslandsmissionen der Bundeswehr machen und sie haben erkannt, dass es bei den Diskussionen über die Höhe des Verteidigungsetats um Ausrüstung und nicht etwa um Aufrüstung geht“.

Gnodtke, der erstmals in den Bundestag gewählt wurde, ist zudem stellvertretendes Mitglied in zwei weiteren Ausschüssen: Arbeit und Soziales sowie im Ausschuss für Inneres und Heimat. „Gerade bei sozialen Fragen arbeiten die Mitglieder unserer Landesgruppe eng mit den Kollegen der CDU aus den anderen ,neuen Bundesländern’ zusammen.“ Dabei seien einige spezifische Probleme herausgearbeitet worden, etwa die Schlechterstellung von zu DDR-Zeiten geschiedenen Frauen, wo zur Zeit eine Aufnahme in den sogenannten „Härtefallfonds“ werde. Gnodtke macht deutlich, dass die Landesgruppe bei Themen wie der Landärzteproblematik nachhake und sich für Lösungen im Sinne der Bewohner ländlicher Räume einsetze.

Der CDU-Parlamentarier verweist auf Netzwerkarbeit im Sinne der Region beim Bau der A 14 sowie der Digitalisierung. So hatte Gnodtke vor einigen Wochen in Sachen A 14 ein Gespräch mit Enak Ferlemann, Staatssekretär im Verkehrsministerium, Kommunale Spitzenvertrerer aus Sachsen-Anhalt waren kürzlich bei der Landesgruppe der sachsen-anhaltischen CDU-Abgeordneten zu Gast, wo ein Minsiteriumsverterer über Förderung informierte und weitere Hilfe angeboten habe.