Nossentiner Hütte/Berlin (dpa) l Man könne - nach jetzigen Stand – die Untersuchungen voraussichtlich im dritten Quartal einstellen, sagte Andreas Lins als Sprecher der Behörde in Neubrandenburg der Deutschen Presse-Agentur. Nach einem Abschlussbericht des General Flugsicherheit sei die Absturzursache ein Pilotenfehler des tödlich Verunglückten. "Es gibt bisher keinen Hinweis, dass einer der beiden anderen Piloten einen Fehler gemacht hat", sagt Lins. Man stehe aber noch "in engem Kontakt mit den Militärbehörden."

Am 24. Juni 2019 waren über dem Fleesensee bei einem Luftkampfmanöver zwei von drei Kampfflugzeugen zusammengestoßen. Ein junger Pilot starb, der Pilot der zweiten Unglücksmaschine überlebte, der dritte Pilot flog zurück nach Rostock-Laage. Inzwischen hat sich das Leben in den Dörfern, die von den herabstürzenden Flugzeugwracks nur knapp verfehlt wurden, weitgehend normalisiert.