Magdeburg l Zum Haareraufen! Ein Thema wächst sich zum echten Corona-Problem aus: Seit Wochen alle Friseure dicht, die Matte wuchert trotzdem weiter. Was man bei dem ein oder anderen auch zunehmend sieht. In ihrer Not greifen viele auf einmal selbst zur Schere. Schnippeln mit abenteuerlicher Konstruktion aus Badspiegel und Handy-Kamera. Die meist grauenhaften Ergebnisse kann man zum Beispiel auf Twitter unter dem Hashtag #coronahaircut mit Geisterbahn-Schauder, naja, bestaunen. Noch schlimmer ist die Variante „Schatz, kannst du mir mal die Haare schneiden?“ Da Schatz in den seltensten Fällen praktizierende Coiffeur-Koryphäe ist, fällt das Ergebnis fast immer ziemlich geht so aus. Mit der Folge, dass sich Opfer freiwillig für mindestens zwei Wochen in häusliche Quarantäne begibt. Ein bisschen auch, um sich an Schatz mit dem Dauer-Anblick des Corona-Frisurunfalls zu rächen.

Diese Fälle nehmen in den nächsten Tagen analog zur Haarlänge zu. In dem Zusammenhang bekommt Corona-Opfer nochmal eine ganz andere Bedeutung.