Himmelpfort (dpa) l In der Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort in Brandenburg sind bis Anfang Dezember schon 100.000 Briefe von Kindern an den Weihnachtsmann eingetroffen. Rund jeder zehnte Brief kam aus dem Ausland, wie die Deutsche Post am Freitag mitteilte.

"Dass wir bereits Anfang Dezember die 100.000-Briefe-Marke geknackt haben, belegt den besonderen Wert der Aktion in dieser Vorweihnachtszeit, in der Familien viel Zeit zu Hause verbringen", sagte Sprecherin Anke Blenn.

20 Helfer angestellt

Letztes Jahr wurde die 100.000-er Marke erst am Nikolaustag geknackt, dieses Jahr schon am 3. Dezember. Die Deutsche Post erklärt sich das mit der besonderen Corona-Situation. 20 Helferinnen und Helfer würden jedes Schreiben mit Sorgfalt bearbeiten, hieß es.

Wunschzettel sollen bis spätestens zum dritten Advent in Himmelpfort eintreffen, dann könne noch rechtzeitig zum Fest eine Antwort losgeschickt werden.

Die "Wunsch-Hitliste" der Jüngeren führten nach wie vor klassische Spielzeuge wie Puppen, Feuerwehr-, Polizeiautos oder Dinos an. Auch Bücher, Hörbücher und Gesellschaftsspiele lägen wieder im Trend. Laut Post wünschen sich die Kleinen dieses Jahr öfter als sonst auch Gesundheit für die ganze Familie – und dass "Corona weg geht".