Berlin/Darmstadt (dpa) l Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat begrüßt, dass "Klimahysterie" das "Unwort des Jahres" 2019 ist.

Die SPD-Politikerin lobte am Dienstag in Berlin insbesondere die Begründung: "Nämlich zu sagen, das kann doch nicht sein, dass man die notwendigen Dinge, die wir jetzt tun müssen gegen den Klimawandel, dass man die als Hysterie bezeichnet – also so tut, als wären wir krank." Es müsse gehandelt werden, der Klimawandel sei belegt, daher sei das eine "sehr, sehr gute Wahl".

Seit 1991 gekürt

Im Rennen waren auch andere Vorschläge wie etwa "Bauernbashing", "Ökodikatur", "Umvolkung", "Bevölkerungsexplosion" oder "Ethikmauer". Das Unwort wird seit 1991 gekürt.

Im vergangenen Jahr war es "Anti-Abschiebe-Industrie", 2017 "Alternative Fakten". Gerügt werden Wörter, die gegen die Prinzipien der Menschenwürde oder Demokratie verstoßen, gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder die euphemistische, verschleiernde oder irreführende Formulierungen sind.