Magdeburg l Seit September 2018 gilt der frühere DSDS-Kandidat Daniel Küblböck als vermisst. Während einer Kreuzfahrt soll er von Bord gegangen sein und war seither verschollen. Nun soll er für tot erklärt werden.

Wie mehrere Medien berichten, wurde ein sogenanntes Aufgebot des Amtsgerichts Passau öffentlich. Darin heißt es: "Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) - Abteilung für Verschollenheitssachen zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann."

Gesetzlich geregelt

Laut des sogenannten Verschollenheitsgesetz können Menschen, die verschwunden sind, eigentlich frühstens nach zehn Jahren für tot erklärt werden. Allerdings gibt es bestimmte Ausnahmen. So zum Beispiel, wenn jemand auf See verschollen ist.

Wenn seit dem Verschwinden sechs Monate nichts von der vermissten Person gehört wurde, dann kann derjenige für tot erklärt werden, heißt es in dem Gesetz.

Vater hat wohl Antrag gestellt

Den Antrag soll Küblböcks Vater gestellt haben, heißt es in Medienberichten. Schon im Frühjahr 2019 habe er angekündigt den Fall abschließen zu wollen und ihn für tot zu erklären. "Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss", sagte Günther Küblböck damals zu "Bild".

Fans glauben nicht an Tod

Die treuen Fans von Daniel Küblböck glauben allerdings nicht an seinen Tod. Denn im Moment kursieren Gerüchte, dass sein Instagram-Account aktiv ist und einige Fotos und Kommentare seit dem Verschwinden gelöscht wurden. Einige User sind daher weiterhin fest davon überzeugt, dass der Sänger noch lebt und lediglich untergetaucht ist.

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Daniel Kaiser-Küblböck (@daniel_kaiserkueblboeck) am Jul 28, 2018 um 8:45 PDT