Berlin (dpa) l Aufnahmen, die der Hauptstadt-Zoo am Freitag veröffentlichte, zeigen eines der Jungtiere zwar anfänglich mit Schlafzimmerblick. Dann robbt sich das Bärchen auf einer Decke aber langsam etwas nach vorn.

Erste Gehversuche seien das noch nicht, dies sei erst mit etwa vier Monaten zu erwarten, hieß es aus dem Zoo. Die Pandas fingen aber an, ihren Bewegungsapparat zu nutzen – so wie man das auch von menschlichen Säuglingen kenne. Ihr Geburtsgewicht hätten die Jungtiere inzwischen rund verfünfzehnfacht, erklärte Zoodirektor Andreas Knieriem. Bei einer Körperlänge von mehr als 30 Zentimetern brächten sie inzwischen je rund 2,5 Kilo auf die Waage.

Nach wie vor sind die beiden noch namenlosen Kleinen abwechselnd bei ihrer Mutter Meng Meng, um zu trinken. Ansonsten werden sie jetzt nicht mehr im Brutkasten abgelegt. Stattdessen wurde eigens ein Panda-Bettchen angefertigt. "Wir drücken natürlich alle Daumen, dass sie sich weiterhin so prächtig entwickeln und sie schon bald auch aus ihrer neuen Unterkunft herausgewachsen sind", sagte Knieriem.