Wenn von Krypto­währungen wie Bitcoin gesprochen wird, winken die meisten Menschen gleich ab. Kündigt Facebook mit Libra hingegen seine eigene Digitalwährung an, ist das Interesse riesengroß. Dabei hat das Unternehmen das Vertrauen seiner Nutzer jedoch seit längerem verspielt: Eine Datenpanne jagt die nächste. Und jetzt soll Facebook auch noch Zahlungsvorgänge verwalten? Klingt erstmal nach einer schlechten Idee.

Für Facebook-User könnte die Währung aber durchaus interessant sein – wenn ihnen Datenschutz und Anonymität nicht so wichtig sind, denn einige Vorteile wird Libra bieten: Sie wird für die breite Masse zugänglich sein und kann erhebliche finanzielle Freiheit ermöglichen. So können auch Menschen, die Angst vor Kursschwankungen oder dem „bösen Darknet“ haben, angelockt werden. Da bleibt nur zu hoffen, dass Facebook-Profile nicht wieder gehackt werden – und zu allem Übel dann neben den Daten auch noch das Geld weg ist.