Bad Saarow (bd) l Noch bis heute treffen sich Unternehmer, Vorstände, Geschäftsführer der Top-Unternehmen aus Ostdeutschland beim diesjährigen Ostdeutschen Wirtschaftsforum in im brandenburgischen Bad Saarow.

Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann sprach im Rahmen des Forums und warb dafür, trotz aller politischen Spannungen die Kontakte zu wichtigen Handelspartnern wie den USA und Russland weiter zu pflegen. „Russland, die USA, China und Großbritannien bleiben für Sachsen-Anhalt wichtige Zielmärkte. Gute Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene sind für uns daher auch weiterhin von großer Bedeutung“, erklärte der Minister.

Insbesondere mit Blick auf die USA betonte Willingmann: „Wir sollten nicht müde werden, unsere Handelspartner davon zu überzeugen, dass von einem freien und fairen Handel am Ende alle Seiten profitieren.“

Nach den Kongresswahlen rechnet Willingmann indes nicht mit einem fundamentalen Kurswechsel in der US-Handelspolitik: „Ich gehe davon aus, dass US-Präsident Donald Trump grundsätzlich an seiner Agenda ‚America first‘ festhalten wird – gleichwohl hoffe ich, dass die US-Regierung nach den Wahlen zur Sacharbeit zurückkehrt und ihre Bemühungen zur Lösung der Handelskonflikte mit Europa und China verstärkt.“