Berlin (dpa/tmn) - Auf Android-Smartphones sammelt Google Nutzerdaten, um Werbung zielgruppengenau ausspielen zu können. Wer den Konzern dabei etwas bremsen möchte, kann dies mit einigen einfachen Änderungen in den Einstellungen tun, berichtet das Fachmagazin "connect" (Ausgabe 8/19).

Unter "Konten/Google" bietet es sich etwa an, die Synchronisierung der Dienste zu deaktivieren, die man nicht nutzt. Und bei der Tastatur-App Gboard schaltet man "Personalisierte Vorschläge" und "Nutzungsstatistiken teilen" ab.

In den Einstellungen unter "Apps" bietet es sich an, alle nicht benötigten Google-Anwendungen zu deinstallieren, raten die Experten. Falls das nicht klappt, weil die jeweilige App geschützt ist, kann man sie deaktivieren. Und beim Punkt "Sichern und wiederherstellen", der oft unter "System" zu finden ist, lässt sich etwa das Server-Backup von Anruflisten oder WLAN-Passwörtern ausschalten.

Wer zu "Google/Werbung" navigiert, kann dort personalisierte Werbung deaktivieren. Und wenn man sich schon in den Google-Einstellungen befindet, ist es sinnvoll, alle Punkte einmal durchzuschauen und daraufhin abzuklopfen, ob eine bestimmte Datenspeicherung erwünscht ist oder nicht. Hier lässt sich etwa auch abschalten, dass Google alle besuchten Orte aufzeichnet (Standortverlauf).