Menlo Park (dpa) - Facebook versucht nach Kritik von Nutzern, bei der Zusammenstellung des traditionellen persönlichen Jahresrückblicks keine schmerzhaften Erinnerungen zu wecken.

Die Algorithmen zur Auswahl der Bilder seien entsprechend angepasst worden, erklärte Facebook am Mittwoch. In der Vergangenheit hatten sich Nutzer beschwert, dass der Facebook-Jahresrückblick ihnen auch Fotos zu traurigen Ereignissen wie dem Tod von Angehörigen oder einen Wohnungsbrand präsentierte.

Das Online-Netzwerk versucht grundsätzlich, mit Algorithmen wichtige Momente herauszusuchen, die eine Interaktion von Freunden auslösten. Für den Foto-Rückblick werden zehn Bilder ausgesucht. Bei unangenehmen Fotos, die durch die Software-Schranke rutschen, bekommen Nutzer die Möglichkeit, sie auszutauschen.

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