München (dpa/tmn) - Preisverläufe über längere Zeit beobachten und Angebote vergleichen: Das sollte man vor dem Kauf technischer Geräte stets tun. Steht die Neuanschaffung eines Fernsehers an, ist diese Strategie aber doppelt wichtig, berichtet das Fachmagazin "connect" (Ausgabe 6/20).

Nirgends lägen die unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) und die tatsächlichen Preise im Handel so weit auseinander. Und das oft schon bereits wenige Monate nach Erstveröffentlichung eines Gerätes. Teils halbierten sich die Preise nahezu - aber nicht bei jedem Modell. Deshalb sei es wichtig, die Augen offen zu halten.

Selbst von günstigeren Smart-TVs darf man den Experten zufolge heute erweiterte Fähigkeiten erwarten, was die Vernetzung oder die Integration ins Smart Home angeht. Die gängigsten Plattformen seien hier Android TV (Philips und Sony), webOS (LG) und Tizen (Samsung).

Geld sparen lässt sich etwa bei der Auflösung. Ein Gerät mit UHD-Auflösung, oft auch als 4K bezeichnet, sei nur sinnvoll, wenn das Heimnetz dafür gerüstet ist. Ein Beispiel: 4K-Streaming über Netflix erfordert eine Bandbreite von mindestens 27 Megabit pro Sekunde. Wer diesen Wert ohnehin nicht erreicht, kann vorerst auch zu einem deutlich günstigeren Full-HD-Fernseher greifen.