Berlin (dpa/tmn) - Mit dem Klimaschutz ist das so eine Sache. In Paris werden große Abkommen verhandelt, Autofahren ist schädlich und schlecht isolierte Wohnungen sind es auch. Aber wie sich ihre persönliche Klimabilanz zusammensetzt, können wohl nur die wenigsten Menschen sagen.

Was tut man konkret, um den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen zu vermeiden? Hilfe gibt es beim CO2-Rechner von KlimAktiv. Die Webseite hilft dabei, den eigenen CO2-Verbrauch zu ermitteln und fragt dafür Ernährungs-, Mobilitäts- oder Konsumgewohnheiten. Wer das Formular füttert, erhält eine Übersicht über seinen persönlichen Ausstoß. Aber damit nicht genug.

Im nächsten Schritt gibt es auch Hinweise, wie man sparen kann. Und das ist im Kleinen gar nicht so schwierig. Schon ein Umstieg auf Ökostrom senkt den Ausstoß, ebenso ein Verzicht auf das eigene Auto zugunsten von Fahrrad und Bahn. Schwieriger wird es bei teuren Maßnahmen wie der energetischen Sanierung von Haus oder Wohnung.

Der Rechner macht die Klimadebatte am Beispiel des persönlichen Verbrauchs gut sichtbar. Und er zeigt auch, wie schwierig es wird, die gesetzten Klimaziele bis 2050 - eine Reduktion von 90 Prozent der Emissionen - zu erreichen.

CO2-Rechner