München (dpa) - Die beiden Topteams EHC Red Bull München und Adler Mannheim haben den Neuanfang in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach der Länderspielpause verpatzt.

Im ersten DEL-Spiel nach dem Deutschland Cup unterlag Vizemeister München den Nürnberg Ice Tigers 3:4 (0:0, 0:1, 3:2) nach Verlängerung. Nürnberg ist damit nach den Straubing Tigers erst das zweite Team in dieser nun 18 Spieltage andauernden Saison, das die Münchner bezwingen konnte.

Wie schon in der Champions Hockey League kamen die Münchner von Trainer Don Jackson nach einem Zwei-Tore-Rückstand zurück. Für die Nürnberger entschied dann aber Tim Bender (63.) die Partie. Der deutliche Vorsprung des EHC in der Tabelle verringerte sich auf zehn Zähler vor dem Überraschungsteam Straubing, das sich 5:3 (0:1, 3:0, 2:2) gegen die Krefeld Pinguine durch.

Für Meister Mannheim setzte sich die Ergebniskrise fort. Im Duell zweier Champions-League-Teilnehmer unterlagen die Adler 1:4 (1:1, 0:0, 0:3) bei den Augsburger Panthern. Der Topfavorit musste damit wettbewerbsübergreifend die fünfte Niederlage nacheinander hinnehmen und hat 20 Punkte Rückstand auf München.

Für die Kölner Haie begann das zweite Saisondrittel mit einem 5:4 (1:1, 1:2, 3:1) bei den Schwenninger Wild Wings. Dabei machten die Kölner ein 2:4 wett. Lucas Dumont und Alexander Oblinger nahmen wie andere Nationalspieler den Schwung aus dem Deutschland Cup am vergangenen Wochenende in Krefeld mit und zeichneten sich als Torschützen aus. Der frühere Serienmeister Eisbären Berlin setzte sich 3:2 (1:1, 1:1, 1:0) in Bremerhaven durch. Der Olympia-Zweite Leonhard Pföderl, der für den Deutschland Cup angeschlagen abgesagt hatte, traf doppelt

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