Berlin (dpa) - Nach Meinung der Schauspielerin Alwara Höfels (37) hat sich Berlin in den vergangenen Jahren sehr verändert - "gerade in Szenebezirken wie Kreuzberg".

"Klar, seitdem ich Berlin kenne, ist die Stadt immer eine einzige Baustelle, es ist immer etwas in Bewegung", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Das sagten selbst die Taxifahrer: "Gestern war hier noch dies, heute ist da das."

"Aber man merkt, dass die Leute, die eigentlich einen Bezirk erzählen und ausmachen, immer mehr an den Rand der Stadt getrieben werden, weil der Wohnraum nicht mehr bezahlbar ist", sagte Höfels, die am Donnerstag (9. Mai/20.15 Uhr) im ZDF-Film "Mein Freund, das Ekel" eine alleinerziehende Mutter auf Wohnungssuche spielt.

Wenn man in Berlin nach einer Mietwohnung mit drei oder vier Zimmern suche, dann sei man in manchen Gegenden bei 2000 bis 3000 Euro Miete. "Und ich frage mich, wer das bezahlen soll", sagte Höfels. Die Großstädte veränderten sich mehr und mehr. "Und es gibt einfach Leute, die da durch den Rost fallen."

Im ZDF-Film zieht ihre Figur Trixi als Haushaltshilfe bei einem pensionierten Lehrer (Dieter Hallervorden) ein. Das läuft aber nicht reibungslos.

"Mein Freund, das Ekel" in der ZDF-Mediathek

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