Berlin (dpa) - Mit der historischen Krankenhausserie "Charité" hat das Erste am Dienstagabend um 20.15 Uhr die meisten Zuschauer geholt - allerdings im Vergleich zu vorherigen Folgen weiter an Publikum verloren.

Im Schnitt 4,46 Millionen erreichte die vierte Episode und damit einen Marktanteil von 14,1 Prozent, in der Woche zuvor waren es 4,77 Millionen (15,3 Prozent). Gestartet war die zweite Staffel mit einem Doppelpack und 5,38 Millionen Zuschauern (17,2 Prozent). Die meisten Interessenten sicherte sich ein anderes Krankenhaus: Durchschnittlich 4,61 Millionen (14,8 Prozent) waren um 21 Uhr in der Sachsenklinik beim ARD-Dauerbrenner "In aller Freundschaft" dabei. Die "Tagesschau" um 20 Uhr sahen im Ersten 4,43 Millionen (14,7 Prozent).

Das ZDF startete seine dreiteilige Dokureihe "Ziemlich beste Nachbarn", in der Schauspieler und Komiker Michael Kessler zum Auftakt die Russland-Klischees der Deutschen unter die Lupe nahm - 2,92 Millionen Zuschauer (9,2 Prozent) interessierte das. Durchschnittlich 2,16 Millionen (6,8 Prozent) verfolgten die Krimiserie "Navy CIS" auf Sat.1, 1,97 Millionen (6,2 Prozent) die RTL-Serie "Beck is back!". Für die Wiederholung der Krimikomödie "Friesland: Familiengeheimnisse" bei ZDFneo entschieden sich 1,95 Millionen Zuschauer (6,2 Prozent), für die ProSieben-Gründershow "Das Ding des Jahres" 1,48 Millionen (5,1 Prozent).

Die Vox-Reihe "Ewige Helden", in deren Mittelpunkt diesmal Matthias Steiner stand, Olympiasieger im Gewichtheben von 2008, holte 1,18 Millionen Zuschauer (4,0 Prozent), die Dokusoap "Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben" bei RTL II 1,09 Millionen (3,6 Prozent).

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In aller Freundschaft

Ziemlich beste Nachbarn