Magdeburg (vs/hm) l FCM-Trainer Marco Kurth zeigte sich nach dem Schlusspfiff erleichtert: „Schön, dass wir zu null gespielt haben, das ist ja generell eher selten. Die Mannschaft und auch wir Trainer waren schon recht angespannt.“

Grund der Anspannung war auch der kurzfristige Ausfall von Darko Churlinov. Der mazedonische U-17-Nationalspieler unterschrieb kurz vor Ende der Transferfrist beim 1. FC Köln (Volksstimme berichtete), war am Sonnabend gemeinsam mit seinem Vater nur Zaungast beim Spiel auf Platz 2.

Die Mannschaft war natürlich einerseits schon von der aktuellen und nicht vorhersehbaren Entwicklung getroffen, zeigte sich andererseits im Spiel nach außen hin unbeeindruckt. Allerdings hätte sich Trainer Kurth insgesamt schon noch mehr Dominanz seiner Schützlinge gewünscht. Gefreut hat den angehenden Fußballlehrer der Umstand, dass mit Dennis Brunner ein Stürmer das Tor des Tages erzielte und mit zwei Treffern in vier Spielen bester FCM-Torschütze ist. Beim 1:0 nach 35 Minuten nahm Brunner einen durchgesteckten Ball auf und verwandelte sicher ins lange Eck. „Der war technisch schon anspruchsvoll“, lobte Kurth anschließend.

Brunner hatte noch einen weiteren Treffer auf dem Fuß, scheiterte aber an Kapitän Philipp Puls im Gästetor. Die Gäste standen in der Abwehr durchaus solide, waren im Spiel nach vorn aber über die gesamten 80 Minuten zu harmlos. Das FCM-Trainergespann mit Marco Kurth und seinem Assistenten Lars Fuchs hätte sich da vor allem im zweiten Abschnitt schon das eine oder andere FCM-Tor mehr gewünscht. So musste der Club doch bis zum Schlusspfiff kämpfen.

Mit sieben Punkten aus vier Spielen erwischte die Mannschaft einen ordentlichen Start und belegt Platz sechs, muss am kommenden Sonnabend im Viertelfinale des NOFV-Pokals bei Regionalligist Rot-Weiß Erfurt ran.

FCM: Hoffmann – Schmedemann, Lehmann, Gille, Hommel (Speicher), M. Obeid (Weinhauer), Siebenhüner, Farwig, Zentrich, Brunner (Szalkai), Plewa (Temp)