München (dpa) - Uli Hoeneß erinnert sich immer noch mit Grauen an Viktor Kassai. Der Ungarn pfiff vor einem Jahr das Rückspiel Real Madrid gegen den FC Bayern - und die Gäste fühlten sich nach dem Viertelfinal-K.o. verpfiffen.

"Das letzte Spiel war schon extrem von der Schiedsrichterleistung her. Der hat nicht nur einen elementaren Fehler gemacht, sondern drei, vier", sagte Präsident Hoeneß vor der Neuauflage des Champions-League-Klassikers, diesmal im Halbfinale.

Der Niederländer Björn Kuipers wird angesichts der Vorgeschichte am Mittwoch beim Hinspiel in der Münchner Arena besonders im Blickpunkt stehen. Und zusätzlichen Druck verspüren? Kuipers ist international erfahren. Er war auch schon bei WM- und EM-Turnieren im Einsatz. Und der 35-Jährige kennt beide Teams gut. Im laufenden Wettbewerb leitete er das 3:1 von Real in Dortmund. Vor zwei Jahren war er Schiedsrichter beim 2:2 der Bayern im Viertelfinale bei Benfica Lissabon - es reichte den Münchnern zum Weiterkommen.

Kollege Kassai erwischte mit seinen Assistenten vor einem Jahr beim dramatischen 2:4 nach Verlängerung der Bayern im Rückspiel in Madrid einen miserablen Tag. Das Schiedsrichtergespann übersah mehrfach Abseitsstellungen, Bayerns Arturo Vidal flog mit Gelb-Rot vom Platz. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge fühlte sich "beschissen".

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