Borissow (dpa) - Es bleibt dabei: Leroy Sané gibt der deutschen Fußball-Nationalelf seit dem Neustart im Herbst 2018 eine neue Qualität - und schweigt.

Auch beim 2:0 in der EM-Qualifikation in Weißrussland beeindruckte der 23-Jährige mit Tempo, Mut und seiner neuen Torgarantie. Die zeitige Führung in Borissow war sein vierter Treffer in den jüngsten fünf Spielen des DFB-Teams. "Im Spiel hat er immer wieder aufblitzen lassen, was in ihm steckt", sagte Marcus Sorg, der den verhinderten Bundestrainer Joachim Löw ersetzte.

Zumindest auf dem Platz und im internen DFB-Zirkel schüttelt Sané die Unruhe um einen möglichen spektakulären Transfer von Manchester City zum FC Bayern München lässig ab. "Ich konnte bei ihm nichts feststellen", berichtete Sorg erleichtert. "Er hat sich ganz normal verhalten mit den Jungs. Auch im Trainingsbetrieb hatten wir in keinster Weise den Eindruck, dass ihn irgendetwas belastet."

Äußern wollte sich Sané nach seinem 20. Länderspiel nicht. Schweigend huschte der Fanliebling mit der Flechtzöpfchen-Frisur durch die Katakomben der Borissow-Arena, ohne Worte zur persönlichen Zukunft. DFB-Direktor Oliver Bierhoff hatte dafür Verständnis: "Es wird manchmal auch ein bisschen schwer und nervig, wenn man die 50. Frage gestellt bekommt und immer wieder sagen muss: Dazu sage ich nichts."

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