Berlin (dpa) - Der frühere Bundesliga-Manager Christian Heidel hat sich kritisch über das Transferverhalten des FC Bayern München geäußert.

"Die Bayern fahren inzwischen leider die Politik, auf dem deutschen Markt nichts mehr oder kaum was zahlen zu wollen, und sichern sich Top-Bundesligaspieler sehr früh, um sie dann ablösefrei zu übernehmen. Ob das immer statutengerecht ist, interessiert niemanden. Die dicke Kohle fließt, wie zum Beispiel bei Hernandez, ins Ausland", sagte der einstige Sportchef des FSV Mainz 05 und des FC Schalke 04 in einem Interview des Fachmagazins "Kicker".

Die Bayern hatten vor der Saison für die Vereins-Rekordsumme von 80 Millionen Euro den französischen Weltmeister Lucas Hernández von Atlético Madrid verpflichtet.

Interview-Aussagen Heidel auf kicker.de