Berlin (dpa) - Jürgen Klinsmann will trotz einer noch länger währenden Kennenlernphase den Arbeitsumfang mit seinem neuen Team ab sofort erhöhen.

"Wir werden die Intensität nach oben schrauben", kündigte der Trainer-Neuzugang von Hertha BSC einen Tag nach seinem misslungenen Bundesliga-Comeback an. "Weil wir wissen, wo wir stehen. Wir lesen alle die Tabelle", betonte Klinsmann. Mit elf Punkten steht Hertha nun sogar auf dem Abstiegsrelegationsplatz.

Am Sonntag stellte Klinsmann wie schon direkt nach dem bitteren 1:2 gegen Borussia Dortmund die positiven Erkenntnisse in den Vordergrund. "Die Mannschaft hat sehr viel Potenzial und den Willen, das Ding in die richtige Richtung zu bringen", sagte der ehemalige Welt- und Europameister. Von Hektik oder gar Katastrophenstimmung war bei Klinsmann auch mit einer Nacht Abstand nichts zu spüren. "Es ist natürlich alles noch sehr hektisch, aber auch schön."

Bundestrainer Joachim Löw, der seinen Ex-Chef Klinsmann beim DFB 2006 beerbt hatte, ist überzeugt vom Erfolg der neuen Konstellation beim Berliner Fußball-Bundesligisten. "Für den Fußball in Deutschland ist das toll, das erhöht die Aufmerksamkeit. In Berlin hat das für große Aufbruchsstimmung gesorgt, da ist was passiert, es gibt Veränderungen", sagte Löw bei Sky: "Das wird Berlin helfen. Jürgen Klinsmann kann sehr viel bewegen."

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