Berlin (dpa) - Für ein Dribbling reichte die Kraft nicht mehr bei Gonzalo Castro, wohl aber für einen beherzten Schuss aus rund 20 Metern.

Die Homepage der Fußball-Bundesliga schwärmte: "Was für ein Tor des Stuttgarters, der den Treffer selbst einleitet." Mit geballten Fäusten und einem Jubelschrei feierte Castro seinen Treffer zum in der 68. Minute 2:0 (1:0)-Sieg bei Hertha BSC. Es war die Entscheidung zugunsten des VfB Stuttgart, der mit sieben Punkten nach vier Spieltagen so gut dasteht wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Damals beendeten die Schwaben die Saison auf Platz drei.

Wohin es diesmal gehen kann, wird sich zeigen. Wie wichtig Castro für die Mannschaft ist, hat er schon mehrfach demonstriert. "Er kann die Jungs nicht nur dirigieren, er kann auch Fußball spielen", betonte Trainer Pellegrino Matarazzo. "Er zeigt es im Training und Woche für Woche, wie wichtig er ist für uns", lobte der VfB-Coach am Samstag in Berlin. Seit Sommer 2018 spielt Castro für die Stuttgarter, in dieser Saison führt der mittlerweile 33 Jahre alte ehemalige Nationalspieler die Schwaben als Kapitän auf dem Feld an, was auch im Olympiastadion zu einem überzeugenden Gesamtauftritt führte. "Die Jungs haben alles gegeben, im Block verteidigt und ihr Herz auf dem Platz gelassen", sagte der 42 Jahre alte Matarazzo.

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